Übersicht und Inhalte Wahlpflichtveranstaltungen im WS 2018/19


3. Fachsemester Bachelor Informationsrecht:


WP Verhandlungstechniken

Wir lernen gemeinsam im Verlauf der Veranstaltung Diskussions- und Verhandlungsformen kennen, üben dabei das Erlernte in verteilten Rollen. Wir lernen, wie wir uns bei unterschiedlichen Themen und Rollen gegen Widerstände durchsetzen können. Wir diskutieren unterschiedliche Themen in verschiedenen Rollen und lernen dabei auch Meinungen zu vertreten, die nicht wirklich unsere ureigenen sind. Wir haben Gelegenheit im Verlaufe der Veranstaltung, uns selber besser kennenzulernen, indem wir feedback-Methoden üben und dabei die Meinung anderer Teilnehmer des Kurses hören und versuchen zu akzeptieren. Wir werden Sprichwörter kontrovers diskutieren, über Filmerlebnisse berichten, aktuelle Ereignisse interpretieren. Da unsere Eigenwahrnehmung unterschiedlich ist zur Wahrnehmung anderer Personen unseres Umfeldes, nutzen wir datenschutzrechtlich korrekt die Videoaufnahmen unserer Auftritte. Diese Videoaufnahmen werden nur den aufgenommenen Teilnehmern der Veranstaltung zur Verfügung gestellt und danach gelöscht.

 

WP Strafrecht II: StGB und Cybercrime

Der besondere Teil des StGB beschreibt einzelne Straftatbestände. Die Struktur von Straftatbeständen wie Betrug, Mord, Totschlag, Körperverletzung, Beleidigung werden diskutiert. Übungen vertiefen die Methoden der Fallbearbeitung in Bezug auf die spezifische strafrechtliche Logik. Die dabei erlangten Erkenntnisse werden eingesetzt, um die Perspektive der computerbezogenen Cybercrime-Tatbestände zu erläutern. Auch diese Tatbestände werden in Übungen mit den Methoden der Fallbearbeitung vertieft.

 

WP Arbeitsrecht für Fortgeschrittene

Individualarbeitsrecht: Arbeitsrechtliche Vertragsgestaltung, Grundzüge des AGG, Rechte und Pflichten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, arbeitsgerichtliche Verfahren Kollektivarbeitsrecht: Fälle zum Betriebsverfassungsrecht und Tarifrecht, Zeitarbeit und Tarifbindung, Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Einigungsstellenverfahren, Beschlussverfahren vor dem Arbeitsgericht Mitarbeitereinsatz im Ausland: Visum, vertragliche Gestaltungsvarianten, steuerrechtliche Besonderheiten in Grundzügen, Beantragung von sozialversicherungsrechtlichen Dokumenten, Zusatzversicherungen

 

 

5. Fachsemester Bachelor Informationsrecht:


WP Strafrecht II: StGB und Cybercrime

Der besondere Teil des StGB beschreibt einzelne Straftatbestände. Die Struktur von Straftatbeständen wie Betrug, Mord, Totschlag, Körperverletzung, Beleidigung werden diskutiert. Übungen vertiefen die Methoden der Fallbearbeitung in Bezug auf die spezifische strafrechtliche Logik. Die dabei erlangten Erkenntnisse werden eingesetzt, um die Perspektive der computerbezogenen Cybercrime-Tatbestände zu erläutern. Auch diese Tatbestände werden in Übungen mit den Methoden der Fallbearbeitung vertieft.

 

WP Arbeitsrecht für Fortgeschrittene

Individualarbeitsrecht: Arbeitsrechtliche Vertragsgestaltung, Grundzüge des AGG, Rechte und Pflichten bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, arbeitsgerichtliche Verfahren Kollektivarbeitsrecht: Fälle zum Betriebsverfassungsrecht und Tarifrecht, Zeitarbeit und Tarifbindung, Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Einigungsstellenverfahren, Beschlussverfahren vor dem Arbeitsgericht Mitarbeitereinsatz im Ausland: Visum, vertragliche Gestaltungsvarianten, steuerrechtliche Besonderheiten in Grundzügen, Beantragung von sozialversicherungsrechtlichen Dokumenten, Zusatzversicherungen

 

WP Tonträgerproduktion und Musikverträge

Tonträger sind aus urheberrechtlicher Sicht komplexe Gebilde. Mehrere Beteiligte liefern Beiträge zu einem Produkt, das aus den unterschiedlichsten Elementen besteht. Bei der Planung einer Tonträgerproduktion muss darauf geachtet werden, dass die erforderlichen Rechte ohne Lücken erworben werden. Der Vertrieb von produzierten Tonträgern muss so organisiert werden, dass er die entstandenen Kosten deckt und möglichst einen Gewinn erzeugt. Deshalb müssen Produktion und Vertrieb so aufeinander abgestimmt werden, dass ein rechtlich, zeitlich und finanziell tragfähiger Gesamtplan entsteht. Der Produktionsprozess wird durch eine Reihe von Verträgen abgesichert. Die Verträge haben primär urheberrechtliche, aber auch kaufrechtliche, mietrechtliche und sachenrechtliche Bezüge. Produktionsverträge, Künstlerquittungen, Bandübernahmeverträge, Lizenzverträge werden diskutiert und in Übungen methodisch vertieft. Organisationsfragen eines Musiklabels werden ebenso dargestellt wie Organisationsstrukturen des Musikmarktes.

 

WP Datenschutzrechtliche Praxis

Die Wahlpflichtveranstaltung soll die in der Veranstaltung „Datenschutzrecht” des zweiten Semesters erworbenen Kenntnisse aufgreifen und vertiefen. Zu diesem Zweck werden nach einer Einführung die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungen dargestellt. Dann sollen v. a. mit verschiedenen Übungen typische Fallgestaltungen der Praxis herausgearbeitet, Problemstellungen verstanden und Lösungsmodelle entwickelt werden. Dabei liegt das Schwergewicht in der selbstständigen Anwendung vorgegebener Handlungsempfehlungen auf u.a. überraschenden Entwicklungen und Varianten der täglichen Praxis. Ganz besonders sollen praxisnahe Situationen erprobt werden, für die typischerweise keine bekannten Lösungsmuster vorliegen. Zu diesem Zweck werden Fallgestaltungen aus der Praxis wie bspw. der Geltendmachung von Betroffenenrechten, des betrieblichen Datenschutzes (DSFA, VVT usw.) sowie auch Bestellung von Datenschutzbeauftragten aufbereitet.

 

 

 

1. / 3. Fachsemester Master Internationales Lizenzrecht


WP Internationales Datenschutzrecht

Die Veranstaltung soll die vorhandenen Kenntnisse der Teilnehmer zusammenführen und in den internationalen Kontext einfügen. Daher wird zu Beginn ein Überblick über die aktuelle Entwicklung und den Status quo zu neuen Normen und laufenden Gesetzgebungsverfahren vermittelt. Daran anschließend werden die Grundlagen des Datenschutzrechts als Basis für die Arbeit in einem internationalen Umfeld herausgearbeitet. Zu diesen Zweck soll insbesondere auch Fallkonstellationen abgestellt werden, die üblicherweise mehr in der Praxis, denn in der Dogmatik behandelt werden. Dazu werden die v. a. die Maßgaben des Datenschutzes bei internationalen Kooperationen und Konzernen erörtert und zur Verfügung stehende Vorlagen geprüft.

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