Zertifikat "Datenschutzbeauftragte/r"
Mit dem Zertifikat „Datenschutzbeauftragte*r“ ergänzt du dein juristisches Studium um ein zukunftsrelevantes Profil im Bereich Datenschutz-Compliance und -Governance. Du sammelst Wissen zu den Maßnahmen zum Schutz von Daten, die das Datenschutzrecht erfordert. Du lernst die Chancen und Risiken der Digitalisierung und aktueller Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz kennen sowie diese sachgemäß zu bewerten. In Bewerbungsgesprächen ist das Zertifikat gut geeignet, um sich im Hinblick auf Interdisziplinarität und technologische Entwicklungen hervorzuheben. Unternehmen, in denen mindestens zwanzig Beschäftigte personenbezogene Daten verarbeiten, müssen nach den Vorgaben des europäischen und deutschen Datenschutzrechts Datenschutzbeauftragte benennen. Mit dem Zertifikat werden also nicht nur die Kenntnisse über die Grundlagen des Datenschutzes belegt. Darüber hinausgehend bestätigt das Zertifikat umfassend Fähigkeiten im Bereich Anwendung und Gestaltung von Normen und Regelungen rund um Datenschutz, IT-Sicherheit und bspw. Einwilligungserklärungen.
FAQ Zertifikat "Datenschutz"
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Wie ergänzt oder vertieft das Zertifikat meine juristische Ausbildung?
Das Zertifikat erweitert deine juristische Ausbildung um Zukunftsthemen. Du lernst zum Beispiel:
o Rechtliche Einschätzung und Bewertung von unternehmerischen Entscheidungen aus dem Blickwinkel des Datenschutzes
o Umgang mit Anfragen von Betroffenen
o Entwicklung Datenschutz-Management
o Datenschutz bei KI-Anwendungen
Damit entwickelst du ein modernes juristisches Profil.
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Welche Inhalte aus meinem Studium kann ich in das Zertifikat einbringen?
Einige Lehrveranstaltungen beschäftigen sich schon mit Datenschutz. Du musst nur die Veranstaltungen zum Datenschutz, dessen Technik und seine Grundlagen im Verfassungs- und Zivilrecht erfolgreich absolvieren. Und schon hast du alle Kurse zusammen. Die Informationen zu den Veranstaltungen, die dich gezielt zum Zertifikatserwerb führen folgen zeitnah.
Mit dem Zertifikat kannst du nachweisen, dass du in diesem Bereich vorbereitet bist.
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Wie passt das Zertifikat zu meinem Inforechts-Studium?
Das Zertifikat ergänzt dein reguläres Studium sinnvoll. Es baut auf den Inhalten auf, die du ohnehin behandelst, zum Beispiel:
o Datenschutzrecht I, II
o Datensicherheit und Technik
o Verfassungs-/EU-Recht
o Zivilrecht I
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Warum ist das Zertifikat für die Jobsuche sinnvoll?
Das Zertifikat zeigt später Arbeitgebern, dass du neben juristischem Fachwissen auch spezifische Kompetenzen zum Datenschutz mitbringst. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen setzen heute voraus, dass Du unternehmerisches Handeln unter Blickwinkel des Datenschutzes beleuchten kannst. Fast alle Unternehmen sind nach der DS-GVO auch zur Beachtung des Datenschutzes verpflichtet. Daher sind Kenntnisse besonders notwendig zu:
o Datenschutz im Berufsalltag
o Datenschutz beim Einsatz neuer Techniken bspw. wie KI oder Analyse-Systeme
o Datenschutz in der Kunden- oder Personalverwaltung
o E-Commerce und Webseiten-Betrieb
o Digitale Kommunikation und Social Media
o Gestaltung von Einwilligungserklärungen als Grundlagen für die Zulässigkeit von Datenverarbeitungen
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Was ist das Zertifikat „Datenschutzbeauftragte/r“?
Das Zertifikat „Datenschutzbeauftragte/r“ bescheinigt dir, dass du dich im Studium gezielt mit dem Thema Datenschutz beschäftigt hast- Wir verbinden klassische juristische Themen mit modernen Fragestellungen rund um Datenschutz. Du lernst, wann Fragen des Datenschutzes beachtet werden müssen und welche Spielräume bestehen, um unternehmerische Projekte rechtskonform zu gestalten, damit insbesondere auch Haftungen und Bußgelder vermieden werden.
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Welche Kompetenzen erwerbe ich konkret für den Arbeitsmarkt?
Mit dem Zertifikat kannst du folgende Fähigkeiten im Bereich Datenschutzrecht, Datenschutz-Compliance und -Governance nachweisen:
o Verständnis für den Schutz von Daten
o Herausforderungen für den Datenschutz durch Internet, KI und Digitalisierung
o Kenntnisse zu technischen und organisatorischen Maßnahmen beim Datenschutz
o Analyse neuer Technologien aus juristischer Sicht
o Zusammenarbeit mit IT-Abteilungen und Unternehmen
o Bewertung von Unternehmens-Projekten hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten
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Wie lässt sich das Zertifikat sinnvoll in meinen Studienverlauf integrieren?
Das Zertifikat ist so aufgebaut, dass es sich gut in dein Studium einfügt. Du belegst einfach die entsprechenden Veranstaltungen aus dem vorhandenen Angebot.
Das bedeutet:
o keine komplett neue Studienrichtung
o Nutzung vorhandener Möglichkeiten
o Kein längeres Studium für den Erwerb des Zertifikats
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Muss ich zusätzliche Prüfungen ablegen?
Nein. Wenn du passende Lehrveranstaltungen aus deinem Wahlpflichtbereich auswählst, entstehen keine zusätzlichen Prüfungen gegenüber dem regulären Studium.
Du belegst also Veranstaltungen, die ohnehin in dein Studium passen.
Die Voraussetzungen für die Erlangung des Zertifikats sind das Bestehen von:
Datenschutzrecht I (5 CP)
Datenschutzrecht II (5 CP)
Datensicherheit und Technik (5 CP)
Öffentliches Recht I (5 CP)
Zivilrecht I (5 CP)
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Habe ich genügend zeitliche Kapazitäten?
Wenn du dein Studium strukturiert planst, ist das Zertifikat ohne Mehraufwand erreichbar.
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Brauche ich Vorkenntnisse zu Technik oder Datenverarbeitungen?
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Du musst nur die Veranstaltungen belegen und die Leistungsnachweise erwerben. Alles Wichtige lernst du im Studium und in den Lehrveranstaltungen.